* Sheevaplug (root Dateisystem auf externer SD-Karte)

Der Sheevaplug bietet mit seinen 512/512 MB Haupt- und Flash-Speicher genug Platz für die meisten Anwendungen. Ein zusätzlicher Massenspeicher ist allerdings unerlässlich, wenn weitere Teile des Betriebssystems installiert werden sollen oder in größerem Umfang Log-Daten anfallen.

Leider ist wegen des ARM-Prozessors die Softwareauswahl etwas eingeschränkt und der Installationsprozess etwas kryptisch und funktioniert nur mit den über die serielle Schnittstelle bereitgestellten Bordmitteln des Sheevaplug. Daher beschreibe ich ich im Folgenden im Detail wie der Sheevaplug komplett neu aufgesetzt werden kann – inclusive Upgrade des Boot-Loaders und der Bootimages.

Auch hier führen mehrere Wege nach Rom, ich beschränke mich auf die Installation via TFTP-Server (FTP-Server, der in einem Verzeichnis die Images zur Installation via FTP bereitstellt),  da dieser sehr einfach aufgesetzt werden kann und ich hiermit – im Gegensatz zu anderen Methoden –  keine Probleme hatte.

Vorbereitung:

  1. Einrichtung des TFTP-Servers (kostenlos verfügbar für Windows und Linux)
  2. Anschluss des Sheevaplug ans Netzwerk
  3. Installation des USB->Seriell Treibers auf dem eigenen PC (zur Emulation einer seriellen Verbindung, wenn keine serielle Schnittstelle am PC vorhanden ist)
  4. Anschluss des USB-Kabels an die Mini-USB-Schnittstelle des Sheevaplug und an einer USB-Schnittstelle am eigenen PC
  5. Anschluss einer SD-Karte (A),  eines USB-Sticks (B) oder einer externen USB Festplatte (C) an den zweiten (großen) USB-Port des Sheevaplug
  6. Laden der Bootimages ( uImage and uInitrd ) von den Debian-Seiten
  7. Speichern der Images auf dem TFTP-Server (kann dann direkt über ftp://<IP-Adresse des Servers> angesprochen werden)

Typische Fehler:
leider ist der Sheevaplug mit einem etwas wackeligen SD-Chip-Slot ausgestattet, der die SD-Karte nicht sicher hält. Daher kann es im laufenden Betrieb schon zu Kontaktproblemen führen, die sich wie folgt äußern:

  • Read-Only-Filesystem
  • I/O-Fehler
  • “Hängende” Programme – wie z.B. bei Ausführung von top

Behebung des Fehlers durch erneutes “Stecken” der SD-Karte und Shutdown/Restart.

<wird fortgesetzt…>

Weiterführende Literatur: Offizielle Debian Installationsseite (incl. ARM).

 

 

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